Eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren - Linie 713 (S10) Zürich HB - Uetliberg

Veröffentlicht von
Stallikon
Rubrik
Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen
Veröffentlicht am
2019-10-31
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Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren

Planvorlage der SZU betreffend Umstellung der Stromversorgung auf der Strecke der Linie 713 (S10), Zürich HB - Uetliberg


Gemeinden:

Zürich, Uitikon, Stallikon


Gesuchstellerin:

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG, Wolframplatz 21, 8045 Zürich


Gegenstand:

Das Projekt umfasst im Wesentlichen die Umstellung der Stromversorgung auf der Strecke der S10 von Zürich HB bis Uetliberg von Gleichstrom auf Wechselstrom. Dazu gehören eine neue Einspeisung mit Leistungsschaltposten in Zürich Giesshübel sowie die Erneuerung der Fahrleitungsanlage (inkl. Neubau der Fahrleitungsmasten) mit Zentrierung des Fahrdrahtes auf der ganzen Strecke. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.


Verfahren:

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).


Öffentliche Auflage:

Die Planunterlagen können vom 4. November bis 3. Dezember 2019, während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Orten eingesehen werden:

- Tiefbauamt der Stadt Zürich, Werdmühleplatz 3, 8001 Zürich, Amtshaus V, 4. Stock (Empfang)

- Gemeindeverwaltung Uitikon, Zürcherstrasse 59, 8142 Uitikon

- Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon


Aussteckung:

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt.


Einsprachen:

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 - 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.


Zürich/Uitikon/Stallikon, 1. November 2019

Kanton Zürich, Stadt Zürich, Gemeinden Uitikon und Stallikon